Mietmangel

  • Der Verlust des Minderungsrechts
  • Schädlingsbefall
  • Bleibt die Gewerbemiete aus, droht Schadensersatz
  • Feuchtigkeit in der Wohnung
  • Schimmel in der Wohnung
  • Zahlungsverzug und seine Folgen im Gewerberaummietrecht
  • Sommerhitze, muss der Vermieter die Wohnung klimatisieren?
  • die richtige Wohnfläche
  • Wenn der Vermieter untätig ist, kann der Mieter selbst instandsetzen
  • der abgebrannte Adventskranz
  • Der Vermieter muss Gefahren für die Mieter beseitigen
  • Im Zweifel die Miete mit Vorbehalt zahlen
  • Wer Schadensersatz will, muss die Beschädigung beweisen
  • Fogging
  • Minderung auch bei Baugeschehen auf dem Nachbargrundstück
  • Tauben halten sich am Haus auf
  • Wohnen über der Kneipe
  • Lärm
  • Die Möglichkeiten um mangelfreies Wohnen zu gewährleisten
  • Schadensersatzpflicht des Vermieters
  • Rechte und Pflichten des Mieters
  • Musik spielen und Hören in der Mietwohnung

Der Ungezieferbefall nimmt einen hohen Anteil unter den Wohnungsmängeln ein. Auch wenn die Bezeichnung „Ungeziefer“ für Tiere nicht angemessen sein dürfte, versteht man im Rahmen der hier angeschnittenen Problematik darunter im wesentlichen: Ratten, Mäuse, Tauben, Schaben (Kakerlaken), Käfer, Flöhe, Läuse, Zecken, aber auch Silberfische, Spinnen und ähnliches mehr.

Verursacht ein Mitbewohner im Hause nachhaltig Lärm, so hat der betroffene Mieter zum einen Rechte gegen diesen auf Unterlassung und in schwerwiegenderen Fällen sogar auf Zahlung eines Schmerzensgeldes. Gegen seinen Vermieter hat er ein Recht zur Minderung und den Anspruch auf Beseitigung dieser Störungsquelle und, je nach schwere, weitergehende Rechte bis hin zur Kündigung des Mietvertrages. Der Vermieter wiederum hat gegen den störenden Mieter ebenfalls ein Recht auf Unterlassung, des weiteren auf Ersatz des ihm entstehenden Schadens, z.B. durch die Minderung oder gar durch Mietausfall und ggf. das Recht zur außerordentlichen Kündigung.

Lärm bzw. sein Gegenstück, also Ruhe, sind heute mehr denn je bestimmendes Kriterium bei der Entscheidung für oder gegen eine Wohnung. Die Akzeptanz einer Lärmbeeinträchtigung ist gegenüber früheren Jahren deut-lich herabgesetzt. Zumindest dauerhafter Lärm wird nicht nur mehr als Belästigung, sondern als gesundheits-gefährdend erkannt.

Wer in einer Großstadt wie Berlin lebt, kann der Geißel kaum entfliehen: Sie heißt Lärm und tritt mannigfaltig auf: Lärm von der Straße, von den Bahngleisen, aus der Luft, von der nahe gelegenen Baustelle, aus der Kneipe, von den übrigen Hausbewohnern, von Kindern, das Hundegebell, der nicht zu identifizierende Pfeifton im Hause usw. usw. In Zeiten bewußter Lebensweise sind immer mehr Menschen nicht mehr bereit, sich ohne Not der Lärmbeeinträchtigung auszusetzen, sie suchen sich deshalb die „ruhige“ Wohnung.

Feuchtigkeitsschäden führen unter den Wohnungsmängeln die „Hitliste“ an.
Dabei sind nicht nur Erdgeschoss- oder gar Souterrain-wohnungen betroffen, mit zunehmender Zahl zeigen sich Feuchtigkeitsschäden in neuen Wohnungen.

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